Unsere Motivation

Durch die Medienarbeit mit Jugendlichen erkannten die beiden Gründer Thomas Friedrich und Andreas Scherer, dass es machbar ist, bei jungen Menschen aus unserer Zielgruppe Leistungsbereitschaft zu wecken, wenn diese ernst genommen und dort abgeholt werden, wo sie stehen.

Als wir 2002 mit dem deutsch-russische Webradio rasik.de 2002 anfingen, zeigte sich schon bald, dass es möglich ist, junge Menschen fit für die Ausbildung zu machen, die vom klassischen Bildungssystem nicht erreicht wurden.

Die Situation in den letzten zehn Jahren bis heute wandelte sich stark. Waren es anfangs eher „klassische“ Integrationsprobleme mit Symptomen wie Sprachbarrieren, fehlender Akzeptanz, etc., sind die Herausforderungen heute wesentlich komplexer. Wir haben es zwar immer noch häufig mit benachteiligten jungen Menschen zu tun, jedoch sind diese in einer völlig anderen Lebenslage. Sie haben theoretisch Zugang zum Bildungssystem, aber irgend etwas aber wirft sie auf die schiefe Bahn. Sie landen häufig in von Drogen, Gewalt und Kriminalität geprägten (auch einheimischen) Kreisen. Aus dieser Parallelwelt können sie ohne fremde Hilfe oftmals nicht mehr entkommen.

Um an diese jungen Menschen überhaupt noch heran zu kommen, bedarf es viel Vorleistung an Vertrauen, Geschick, Geduld und Geld, aber auch an Professionalität.

Was haben wir davon?

Es ist uns eine Ehre, so nah an der Gesellschaft arbeiten zu dürfen. Die Sinnigkeit unseres Handelns gibt uns persönlich Halt und Zufriedenheit. Aber auch die Menschen, denen wir helfen, geben uns so viel zurück und wir können auch viel von ihnen lernen.

Darüber hinaus dürfen wir durch unsere Arbeit viele wertvolle Menschen kennenleren, die unsere Arbeit aktiv unterstützen, die ihre Kontakte und ihren Einfluss nutzen, um uns zu helfen, oder uns Trost und Mut geben, wenn es mal wieder schwer für uns ist.

Das alles ist nicht selbstverständlich und dafür möchten wir uns bedanken!

 

warmer winter

es wird wieder kalt draussen,
draussen auf der strasse...
draussen, auf der strasse,
wo einst mein zuhause war.

abgerutscht, ausgegrenzt.
misshandelt! vergessen?

NEIN! nicht ganz...

es gibt menschen auf dieser welt,
die haben mich nicht ausgegrenzt.
sie haben sich hintermich gestellt,
obwohl ich nichts geben konnte.

es gibt menschen auf dieser welt,
die haben mich nicht uebersehen,
haben mich nicht aufgegeben,
auch, als ich mich schon aufgegeben hatte...

deshalb ist es in mir nun nicht mehr kalt,
auch wenn es draussen jetzt winter wird...

thanx!

denis


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